Die Konferenz fand bereits Ende März statt, dennoch möchte ich noch kurz einen Gesamteindruck teilen.
Es macht weniger Sinn, Inhalte der Vorträge zu skizzieren, denn es gibt beim Umgang mit den “lauten Kunden” (seit Social Media) nicht die eine Strategie oder den einen Ansatz. Entscheidend ist aus meiner Sicht, sich klare Ziele zu setzen und einen Lernzyklus innerhalb der eigenen Firma zu starten. In dieser Hinsicht waren die zahlreichen Fallbeispiele sehr inspirierend.
Persönlich blieb bei mir insbesondere der Vortrag von Melitta zum Projekt “Open Innovation” hängen.
Auf den ersten Blick wirkt es risikoavers, wenig innovativ und hölzern.
Am Ende bekam Melitta sehr kreative und innovative Einreichungen und schlussfolgerte (kurz gefasst), nicht Masse sondern Klasse sind das Maß der Bewertung des Projektes. Klingt wiederum offensichtlich, aber bei dem gewissen Zahlenüberangebot “im Internet” ist eine qualitative Erdung und Relativierung der “KPIs” aus meiner Meinung nach sehr gesund.
Der 2. Vortrag, der mich sehr beeindruckte, war von Dell zum Thema “Social Media”.
Es war weniger ein Einblick, was konkret Dell beobachtet, als vielmehr die klare Botschaft, das umfassend “gemonitored” wird und dass Produkte, die schlecht diskutiert und bewertet werden, sehr zeitnah vom Markt genommen werden. Sprich Dell sieht “Social Media” als das Spiegelbild der eigenen Qualität und richtet folglich das Unternehmen dementsprechend aus. Operational, unternehmerisch und kulturell. Und global.
Der Hinweis auf die 2. Vorträge soll die Qualität der anderen Vorträge nicht schmälern.
Die eigene Wahrnehmung hängt sicher vom eigenen Erfahrungshorizont und- schwerpunkt ab.
Mein Vortrag über “Social Media - Einführung, Erkenntnisse, Nutzen” bekam im Schnitt eine 2,5 (Notenskala).
Und habe wieder gelernt, dass es unabdingbar ist, vorher das Publikum zu kennen.
