Das One to One Magazin aus HH ist sehr Direktmarketing- orientiert.
Ich lese dieses Magazin eher oberflächlich, wenn ich unterwegs bin, denn ich bin kein Fan von Push (ohne Pull).
Und sicher extrem auf das Internet als Dialogmedium fokussiert.
Nun wurde ich auf den Artikel “Social Media Marketing kommt langsam in der Marketingrealität deutscher Unternehmen an” in besagtem Magazin (Seite 16 und 17. der Ausgabe vom 25. Mai 2009) hingewiesen.
Die Beispiele zu Social Media Marketing (SMM) - Aktivitäten (Skittles/ Masterfood, “Wohnen für Zero” und “Mismatch Generator” von Coke; Daimler Unternehmensblog etc.) sind nicht wirklich neu. Die Bahn twittert die Verspätungen, ja, nett.
Aber am Ende ist immer die Rede von “Werbe- Kampagne”. Oder Coke “engagiert sich in Communities”.
Der Artikel vertieft das Thema “Dialog” aber keinesfalls.
Daß Coke eher weniger zu erzählen hat bzw. Kunden in Hinsicht auf das Coke- Portfolio produktspezifisch weniger “rational” denn emotional etwas kund tun können, ist klar. Insofern machen deren Kampagnen, die stärker auf “Involvement Marketing” ausgerichtet sind und sich in- zielgruppengerecht - Hot Spots der Kommunikation verorten, m.E. absolut Sinn.
Daimler hat sicher zahlreiche Optionen im digitalen Dialog verschiedene Marketing- Zielsetzungen (Werbung, Involvement, Consumer Insights, Lead User Integration etc) zu verfolgen.
Das wird aber nicht ansatzweise differenziert.
Die Bestätigung der Behauptung nur an Beispielen de “Großen” festzumachen, halte ich für wenig gerechtfertigt.
Und vor allen schönen SMM Kampagnen gehören die Hausaufgaben des Diktats durch Social Media:
Service und Kundenorientierung
P.S.:
das schöne an klassischen Werbekampagnen ist ja die Klarheit über die Folgekosten…
