Die Social-Media-Währung der AG Social Media besteht aus zwei Komponenten: einer Konversations-Reichweite, die nicht nur die primäre Reichweite von Werbeträgern in Social Media beinhaltet, sondern zusätzlich auch noch Abstrahl- und Mundpropagandaeffekte berücksichtigt. Dieses erweiterte Reichweitenmaß wird kombiniert mit einem Intensitätsmaß, das abbildet, wie hoch der jeweilige Share-of-Voice bzw. Share-of-Buzz eines Kanals in Bezug auf ein bestimmtes Thema ist.
Dies ein Ausschnitt aus der Pressenachricht der AG Social Media nach dem Social Media Measurement Summit in Hamburg. “Social Resonanz” sehe ich aber keine, auch keine “Social Censorship” (die Schwarmintelligenz)…
Auf der Seite der AG findet keine Konversation statt.
Verlinkt wird auf einen Copy-Paste- Artikel bei W&V, im Artikel der Internet World “kontert” die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V, aber eigentlich ohne Substanz. Verwiesen wird auf eine Task Force (kein Link verfügbar) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF). Und hier noch 2 Copy&Paste- Artikel bei Kress und Emar.
Schade, schade.
Aus der Pressenachricht werde ich nicht ganz schlau.
Um es einfach zu machen (und nicht ggfs. auf teure technologische Services zurückgreifen zu müssen) sehe ich bei mir als “Verlängerung” und qualitative Erweiterung der “Reichweite”:
- Reaktionen und Peer-to-Peer Kommunikation im zu bewertenden Medium
- Anzahl der Verlinkungen auf das zu bewertende Medium (Vernetzungsgrad)
- (klassische) Bewertung der verlinkenden Medien
Die “2.” Komponente - “Intensitätsmaß” - muss ein relativierendes Maß (zu einem übergreifendem Thema/ Kategorie) sein, da sich die Punkte 1-3 je nach “Diskussionswürdigkeit” (Emotionlität des Themas) unterschiedlich kommunikationsintensiv darstellen (siehe auch den Artikel zum Thema “Referenzwert“).
Dies meine Spekulationen.
