Die Ergebnisse sind auf englisch nach einer Registrierung zugänglich.
Zentral ging es um die Frage, wie (welche wofür und aus welchen Gründen) Unternehmen Web 2.0 “Tools” nutzen
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Ein kurzer Abriß:
Die Nutzung und dessen Bewertung tritt in eine Reifephase. 21% beurteilen den Nutzen postiv, 22% negativ. Die überzeugten Unternehmen leiten bereits organisatorische Änderungen ein, verändern Management Prozesse oder erweitern die Integration von Lead Usern/ externen Kunden (~Collaborative Innovation).
Etwas ausführlicher:
Bei den Anwendungen fiel “Web” zwar nicht vom ersten Platz, verlor jedoch 12%-Punkte auf 58%. Gefolgt von Blogs (34%), RSS (33%), Wikis (32%), Podcasts (29%), Social Networking (28%), P2P (18%) und Mash-Ups (10%).
Die stärkste Veränderung erfuhren Blogs (+11%-Punkte) und P2P (-19%-Punkte).
Insgesamt erhöhte sich die durchschnittliche Anzahl der genutzen Tools pro Befragtem von 2,2 auf 3,4 Anwendungen (im Vergleich zu der 2007 Umfrage).
Der Betrachtung des Einsatzes (”intern”, B2C und B2B) offenbart , dass die Anwendungsintensität sich “intern” gegenüber 2007 auf gleichem Niveau gehalten hat (93%). Der Einsatz bei B2C ging leicht (auf 87%) , der im B2B Bereich sichtbar auf 75% zurück. Intern steht das Wissenmanagement, extern im B2C Bereich Service, Wissensbeschaffung bzw. Innovationsmanagement im Vordergrund. Im B2B Sektor rangieren Antworten zum Thema “effiziente Prozesse” in den oberen Rängen.
Nach Ländern differenziert gewichten die Amerikaner die Wichtigkeit/Bedeutung von Social Networks relativ stärker, wohingegen die Bedeutung von Blogs in Europa als weniger hoch eingestuft wird (höchste Einstufung durch China und die die Region Asia-Pacific).
[Bitte beachten, dass dies keine repräsentative Studie ist]
In der Äußerung der Zufriedenheit mit “Web 2.0 Tools” steht mit Abstand die Asia-Pazifische Region auf Rang 1, USA und Europa im Mittelfeld, Lateinamerika als Schlußlicht.
Bei der “Ursachenforschung” nach der Zufriedenheit (Aufteilung der Gründe für Barrieren nach Zufriedenden und Unzufriedenden) zeigt sich, dass der zufriedende Einsatz vornehmlich von der internen (Unternehmens-) Kultur wie dem Verständnis und der Anerkennung durch das Management abhängt (ob sich beides bedingt wird nicht gesagt).
Nicht überraschend: die Zufriedenden gestehen maßgebliche (notwendige) Veränderungen in der Kundenbetreuung, der Organisation und bei Rollen/ Funktionen zu.
Einzigartig sticht die Mitarbeiteraquise und -bindung auf Rang 2 (der Zufriedenden, und relativ hoch auch bei den Unzufriedenden) hervor. Dieser erklärt sich jedoch durch einen tieferen Blick. Denn “intern” (nicht im B2C oder B2B Bereich) steht dieser Punkt an erster Stelle.
Etwas als “kulturell” offenbarend stellt sich die Statistik zur Frage dar, wer “Web 2.0 Tools” einführt. Bei den “Unzufriedenden” dominiert IT die Einführung (und Entscheidung) über deren Einsatz.
Ausblick (laut McKinsey):
i.) die Zufriedenden sind überzeugt, Web 2.0 schafft Wettbewerbsvorteile
ii.) alle investieren weiter
iii.) geänderte Managementmethoden könnten die schneller Adaption katalysieren
iv.) erfolgreiche Unternehmen nutzen Web 2.0 bereits für “Collaborative Innovation”
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Aus meiner Sicht sollte folgendes bedacht bzw. herausgestellt werden:
1. die Studie ist nicht repräsentativ (kann es aber auch wegen des Themas nicht sein), die Stichprobe relativ zu klein für valide und differenzierendere Aussagen
2. Mc Kinsey hat nicht gezeigt, wie sich die Ergebnisse möglicherweise nach den Unternehmenskategorien “Kostenführer” und “Qualitätsführer” darstellen. Denn eine solche Betrachtung wäre sicherlich prägnanter. Und ggfs. weniger nützlich für die Aquise von neuen Kunden zur Beratung ist.
3. Im Kern besagt es, dass innovative Unternehmen Managementmethoden und Unternehmenskulturen besitzen, die Innovationen intern und extern bewältigen können. Der (systematische) Einsatz von “Web 2.0 Tools” ist eine (”natürliche”) Folge.
Mich persönlich erinnert die Umfrage wieder daran, der Arbeitsgemeinschaft Social Media bei zu treten.
