Die Studien von Burda (soweit ich weiß mit Hyve und Vico durchgeführt), auf die ich später noch einmal eingehe, offenbaren noch einmal einen Vorteil des Buzz- Monitorings bzw. der Netnographie: sie beobachten ohne zu beeinflußen, sprich die Kommunikation ist anders als “im Labor” unverfälscht.
Sicher, wie gesagt, nicht repräsentativ im Sinne der Marktforschung.
Mich wunderte, - dies noch mein Highlight von der Netnography08 Konferenz - dass laut Aussage von Christina Heinz, Head of Research bei der Community Network GmbH, Fusionen (der repräsentativen TdW) mit Online- Umfragen sehr gut funktionieren.
Spannend wird am Ende auch, wenn Kennzahlen wie der Share of Voice und Anteil der Kaufempfehlungen im Wettbewerbsvergleich für Sales- Modelling genutzt wird. Dann wird sich auch zeigen, wie relevant die Zahlen “aus dem Netz” sind und ob ein Zusammenhang zum Markt besteht.
Die reine Innensicht (~ eigene Webmonitoring- Systeme) wird höchstwahrscheinlich nicht ausreichen.
Mal sehen …
