Gerne erinnere ich mich an “Weiber 1995″, der Produkte/Services in Vertrauens-, Erfahrungs- und Suchgüter einordnete.
Wenn ich mich recht erinnere, wurde daran auch der Verlauf einer Adaptionskurve diskutiert. Und das Thema auf das Feld “Netzwerkgut” und “kritische Masse” bei der Adaption erweitert.
Das müßte ich noch einmal recherchieren, tue ich aber jetzt nicht.
- Der einfachste Fall ist sicher das Suchgut: mittels einfachster verständlicher Spezifikation kann gesucht und gekauft werden. Der erwartete Nutzen ist klar. Mein liebstes Beispiel: Salz (mit Jod).
- Zu den “Erfahrungsgütern“: schon in Abgrenzung zu “Suchgütern” ist die Spezifikation des “Erfahrungsguts” möglich, der erwarte Nutzen ist unklar bzw. kann erst nach Produktkauf und - Nutzung final beurteilt werden. Aus meiner Sicht ein gutes Beispiel: Schuhe
- Als letzte Kategorie, mit Fokus auf Dienstleistungen, hat Weiber das “Vertrauensgut” definiert. Die Produkt-/Service-spezifikation ist schwierig und abstrakt, der Nutzen ist selbst nach Kauf-/Nutzung nicht eindeutig bewertbar.
SchlimmesBeispiel: Aktienfondsmanagement (ohne Risikodecklung nach unten).
Im Kontext von Mundpropaganda nimmt die Bedeutung von Meinungsführern bzw. deren Referenzwert stetig “hin” zu den Vertrauensgütern. Die Einordnung in diese 3 Kategorien ist sicherlich fließend.
Heutzutage um so mehr “fließend” als die Beurteilung des “finalen” Nutzens insbesondere von technologischen Produkten von der Einschätzung von “Netzwerkeffekten” abhängt. Dabei stellen “Netzwerkeffekte” kurz gesagt einen Nutzen dar, der sich aus der Verbreitung desselben Produktes bzw. Produktgruppe ergibt. Das Faxgerät ist dabei immer das klassische Beispiel.
Dazu mache ich mir im nächsten Artikel noch Gedanken.
