Grundsätzlich kann ich den Aussagen nur zustimmen. Meines Erachtens sind die Schlussfolgerungen allerdings weiterhin darauf fokussiert, “wo ich Werbung schalte”.
Das ist zu kurz “gedacht”.
“Markenbotschaften müssen in Form von attraktiven Medieninhalten aufbereitet werden, um den Konsumenten zu erreichen” (aus der OMD Studie).
Das ist nicht neu. Im Konzert der Werbung muss Werbung mehr denn je zielgruppen-”relevant” sein und sich kommunikativ ganz klar von Wettbewerbskommunikation differenzieren. Mittelfristig “relevant” bleibt Kommunikation aber nur, wenn u.a. die nachgelagerten Erfahrungen mit dem Unternehmen (Service)/Produkt positive Assoziationen (Thema Marke/ “Glaubwürdigkeit”) aufbauen. Dazu gehört - Zeit ist Mangelware - ein effizienter Service. Letzteres umfasst tiefgehende (redaktionell aufbereitete) Produktinformation-/videos, effizientes Kontaktmanagement, Service bei Problemen etc. Das ist im Zweifel personalintensiv. Das wird nicht bedacht. Und ein “Outsourcing-Angebot” von einer Agentur als Teil eines “Werbeplans” habe ich bisher noch nicht gesehen.

