Martin Oetting teilt in dem Post “Web 2.0 Marketing für Mundpropaganda OFFLINE!” seine Meinung zu den Ergebnissen einer Studie aus den USA mit, nach der Mundpropaganda zum größten Teil offline stattfindet. Er beziffert diesen Anteil nach eigener Erfahrung auf ca. 80-85%.
Mich überrascht die Zahl. So hoch hätte ich den Anteil bei weitem nicht geschätzt. Wobei der Anteil der “offline-” Mundpropaganda sicherlich mit dem Objekt der Begierde abhängt. Und der Zielgruppe, die sich vornehmlich damit auseinandersetzt. Aber dennoch: 80-85% steht als Orientierung.
Bitter für die SF?
Ich denke grundsätzlich nein.
Aus Sicht eines Unternehmens ist die stete Beobachtung (und Beeinflußung) der Mundpropaganda, soweit sie überhaupt komplett kontrollierbar ist, nur mittels SF im Web machbar.
Denn wie Martin Oetting auch bestätigt, ist eine effektive “Organisation” der Mundpropaganda nur über das Web möglich: “Marketing mittels Partizipation, Involvement und Beziehungspflege lässt sich aber eigentlich nur über das Web organisieren”.
Am Ende wirft es dennoch die Frage auf, wie sich Schwarmforschung und Kundenwertmodelle vereinen lassen.
